#digitalphaenomenal2020

Ausrichter der Konferenz ist der Arbeitsbereich Medienpädagogik an der Technischen Universität Darmstadt mit Unterstützung durch das Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Darmstadt. Die Konferenz wird im Rahmen der “Professionalisierungsschiene Digitalisierung” des im Rahmen der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ geförderten Projekts „MINTplus²: Systematischer und vernetzter Kompetenzaufbau in der Lehrerbildung im Umgang mit Digitalisierung und Heterogenität“ an der Technischen Universität Darmstadt digital veranstaltet.

PROGRAMM

06. November 2020

Begrüßung und Keynote

  • Eröffnung
    • Marcella Haller und Dr. Ruth M. Mell
  • Begrüßung 
    • Prof. Dr. Heribert Warzecha (Vizepräsident für Studium und Lehre sowie Diversität der TU Darmstadt)
  • Keynote "Digital phänomenal - Perspektiven in einer Krise"
    • Prof.'in Dr. Petra Grell
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Session 1

  • Modul Medienpädagogik - Digitale Kompetenz als neue Kulturtechnik (Lehrveranstaltung) und Studentische Perspektiven
    • Marcella Haller, Seher Hüner und Studierende des Moduls "Medienpädagogik"
  • Comics und Bilderbücher als Medien philosophischer Reflexion
    • Andreas Brenneis und Studierende des Lehramts an Gymnasien
  • Medienzentrum Darmstadt-Dieburg: Medienbildung vor Ort und in der Region 
    • Enrico Steuer

Mittagspause

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Meeting-ID: 894 7927 8571

Session 2

  • Visual Literacy als Aspekt der Lehrer_innenbildung im Fach Chemie
    • Prof. Dr. Markus Prechtl
  • APP ins Museum! – „Geschichte vernetzt“ Lehramtsstudierende der TU Darmstadt
    • Miriam Grabarits und Studierende des Moduls "Geschichte vernetzt"
 
14:00-14:15 Virtuelle Kaffeepause
 
  • „Ich will meine alte Vorlesung wieder haben“ – Flipped classroom polarisiert
    • Prof. Dr. Josef Wiemeyer
    • Prof. Dr. Andre Seyfarth
    • Kommentar von Prof.'in Dr. Petra Grell
  • Diversitätsorientierte Medienbildung im „Corona-Semester“
    • Florian Cristóbal Klenk, Derman Aygün und Studierende des Lehramts

Virtuelle Kaffeepause

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Meeting-ID: 894 7927 8571

Session 3

  • Naturwissenschaftlichen Unterricht digital gestalten
    • Jana Tampe
  • Die Plattform Mahara kennenlernen
    • Patrick Sekyra
  • Challenge accepted – Internet-Challenges aus naturwissenschaftsdidaktischer Perspektive
    • Julia Werthmüller

Ausblick und „Virtual together“

  • Reflexion und Perspektiven - "Virtual together"
    • Marcella Haller
    • Dr. Ruth M. Mell
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Keynote & Begrüßung

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60 min

Meeting-ID: 894 7927 8571

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Prof. Dr. Heribert Warzecha

Vizepräsident für Studium und Lehre sowie Diversität der Technischen Universität Darmstadt

Dr. Ruth M. Mell

Mitarbeiterin im Zentrum für Lehrerbildung der Technischen Universität Darmstadt

Marcella Haller

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt, Arbeitsbereich Medienpädagogik

Prof.’in Dr. Petra Grell

Professorin für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik an der Technischen Universität Darmstadt

Medienzentrum Darmstadt-Dieburg: Medienbildung vor Ort lernen und lehren

Dieser Beitrag gewährt Einblicke in die Arbeit des Medienzentrums Darmstadt-Dieburg als zentrale Anlaufstelle für Fragen zu und über Medien in der Bildungsregion Darmstadt-Dieburg. Gerade im Rahmen des Digitalpakts, dem "Unterricht zu Hause" und den sich daraus resultierenden Fragestellungen und Herausforderungen gibt es vielseitige Aufgaben für uns. Diese reichen von der Beratung von Referendar_innen und die Unterstützung dieser vor schwierigen Lehrproben, der Prozessbegleitung von Arbeitsgruppen und Arbeitsgemeinschaften, der Beratung von Fachschaften, die Durchführung von pädagogischen Tagen oder auch den klassischen Fortbildungen vor Ort oder Online. Zu unseren Aufgaben gehört nicht nur die Beratung von Schulen, sondern auch die Bereitstellung von zeitgemäßen Bildungsmedien- und Geräten. Auch Studierende sind bei uns willkommen, falls Sie zeitgemäße Unterrichtsproben im Rahmen von Seminararbeiten o. Abschlussarbeiten durchführen möchten. Anhand von aktuellen Entwicklungen und Beispielen erhalten die Teilnehmer_innen eine Vorstellung, was mit dem Medienzentrum Darmstadt-Dieburg möglich ist.

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60 min

Meeting-ID: 812 8968 4563

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Enrico Steuer

Ansprechpartner für pädagogische Beratung, Medienbildungskonzepte, pädagogische Tage, individuelle Fortbildungen und Ausstattungsfragen (Medienzentrum Darmstadt-Dieburg)

Modul Medienpädagogik – Digitale Kompetenz als neue Kulturtechnik (Lehrveranstaltung)

Das Modul „Medienpädagogik“ ist ein Pflichtmodul aus dem Vernetzungsbereich des Studiengangs Lehramt an Gymnasien an der Technischen Universität Darmstadt. Dieses Modul verfolgt den Aufbau professioneller pädagogischer Handlungskompetenzen von angehenden Lehrkräften in einer von digitalen Medien geprägten Kultur. Dies soll durch eine wissensbasierte, gestalterische und transferbasierte Auseinandersetzung mit dem Wandel der Bildung durch digitale Medien erreicht werden.

Dieser Beitrag ist Teil der Lehrveranstaltung und richtet sich explizit an die Studierenden, die das Modul im Wintersemester 2020/2021 belegen.

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60 min

Meeting-ID: 811 7311 8692

Studierende des Moduls Medienpädagogik (WiSe 20/21)

Seher Hüner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt, Arbeitsbereich Medienpädagogik

Comics und Bilderbücher als Medien philosophischer Reflexion

Das tätige Philosophieren findet üblicherweise in der Auseinandersetzung mit Texten statt. Dieser Modus ist in vielen Hinsichten der Präsentation, Reflexion und Klärung von Argumenten und Begriffen angemessen. Insbesondere die Präzision und die Folgerichtigkeit von Formulierungen sind Aspekte, die den philosophischen Austausch überhaupt erst ermöglichen. Seit Beginn der Philosophie werden aber auch andere mediale Formen diskutiert, mit denen das Fassen und Formulieren von Gedanken, mit denen Interventionen im Bereich des Sinns vonstattengehen können. Das dialogische und öffentliche Gespräch war noch vor dem Austausch über Texte der Modus der Reflexion, aber auch Gegenstände und Bilder werden immer wieder als Anlässe herangezogen. Das Philosophieren ist zunächst einmal eine Haltung, die nicht davon abhängt, ob man sich mit der Gesamtausgabe von Kant oder einem Bilderbuch beschäftigt - auch wenn letztlich das Ziel ist und bleibt, etwas auf den Begriff zu bringen und damit Einsicht und Klarheit zu erlangen. Auch und gerade Comics können einen fasslichen Zugang zur philosophischen Reflexion bieten, mit ihnen kann man ins Philosophieren kommen. Sie bieten neben der inhaltlichen und der (begrenzten aber gerade deshalb mitunter pointierten) sprachlichen Ebene auch Bilder als Dimension philosophischer Reflexion. In der Erweiterung des Philosophierens um eine ästhetische Dimension liegt - aus didaktischer Perspektive - zudem auch die Möglichkeit, die Rezeptionsgewohnheiten von Kindern und Jugendlichen als Ausgangspunkte theoretischer Einlassungen fruchtbar zu machen.

Bilder und Comics können als Quelle der Irritation dienen (wie die "Nicht Lustig"-Cartoons), Prozesse vor Augen führen, Zusammenhänge hervorheben und vieles mehr. Neben diesen Formen der produktiven Rezeption ist die eigenstände Gestaltung von bildlogischen Erzeugnissen (wie Comics oder auch Postern) dazu geeignet Reflexionsprozesse dar- oder Strukturen einander gegenüber zu stellen.

Im Rahmen dieses Beitrags werden studentische Konzeptionen von Unterrichtsstunden vorgestellt, die in Vorbereitung auf das fachdidaktische Praktikum für die Schulfächer Ethik und Philosophie entstanden sind und jeweils die Arbeit mit Comics in den Mittelpunkt stellen.

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60 min

Meeting-ID: 860 9634 6235

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Andreas Brenneis

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt

Studentische Perspektiven in der Medienpädagogik

Dieser Beitrag gewährt Einblicke in die studentischen Erfahrungen aus der Lehrveranstaltung "Schule in einer digital geprägten Welt. Medienpädagogische Fallwerkstatt" und stellt integrative Medienbildungskonzepte von Studierenden aus dem letzten Semester in den Fokus. Hierbei werden Unterrichtskonzepte zu den Themen Lernen mit Tutorials, Erklärvideos und ePortfolio für Schule und Berufsschule vorgestellt. Dies soll Anregungen sowie Anknüpfungspunkte für die Entwicklung eigener Unterrichtskonzepte und die Auseinandersetzung in Hochschule und Schule bieten.

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60 min

Meeting-ID: 811 7311 8692

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Marcella Haller

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt, Arbeitsbereich Medienpädagogik

Seher Hüner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt, Arbeitsbereich Medienpädagogik

Visual Literacy als Aspekt der Lehrer_innenbildung im Fach Chemie

In unserer Arbeitsgruppe trainieren Studierende das Dekodieren und Gestalten von visuellen Darstellungen in der Chemie sowie die Interpretation von chemiebezogenen Visualisierungen. Im Rahmen des Vortrags werden Lernaufgaben zu Modellierungen und Sequenzialisierungen, mit einem Schwerpunkt auf klassischen Fließbildern, steps-and-parts-Abbildungen und kreativen Paper-Cut-Out-Sachcomics vorgestellt. Der Vortrag mündet in einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit Sichtweisen der Didaktik der Chemie auf Medienbildung und schließt mit einem Plädoyer für den Schulterschluss mit der Medienpädagogik.

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60 min

Meeting-ID: 874 6488 2010

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Prof. Dr. Markus Prechtl

Professor für Fachdidaktik der Chemie im Fachbereich Chemie an der Technischen Universität Darmstadt

APP ins Museum! – „Geschichte vernetzt“ Lehramtsstudierende der TU Darmstadt

Mit dem Veranstaltungskonzept von „Geschichte vernetzt – Vergangenes interdisziplinär erforschen und vermitteln“ wird versucht, die Lehramtsstudierenden der verschiedenen Fächer zusammenzubringen. Konkreter „Treffpunkt“ ist das Hessische Landesmuseum Darmstadt, das als 3-Sparten-Haus idealtypisch die Idee von Interdisziplinarität verkörpert, da es historische Objekte aus den Bereichen Natur-, Kunst- und Kulturgeschichte unter einem Dach präsentiert. Die gemeinsame Arbeit vor Ort hat zum Ziel, interdisziplinäre Rundgangkonzepte zu entwickeln, die im Idealfall auch für ein breiteres Publikum über eine eigens entwickelte APP zur Verfügung gestellt werden können.

 

Ob und wie uns die Umsetzung unseres Vorhabens – besonders in Zeiten der Distanz – gelungen ist, wie diese APP konkret aussieht und welche Erfahrungen die Studierenden mit diesem experimentellen Format machen konnten, soll, neben grundsätzlichen Themen wie der Frage nach den Potenzialen von smarten Angeboten für die (Lehrer_innen-)Bildung, im Zentrum des Beitrages stehen.

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60 min

Meeting-ID: 824 9918 4293

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Miriam Grabarits

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsgebiet Geschichtsdidaktik am Institut für Geschichte an der Technischen Universität Darmstadt

„Ich will meine alte Vorlesung wieder haben“ – Flipped classroom polarisiert

Das Konzept des „Flipped/Inverted classroom“ bietet eine Fülle von Vorteilen, z. B. individuelles und flexibles Lernen, effektivere und kreativere Nutzung der Kontaktzeiten im Hörsaal und die Steigerung von Leistung, Interesse, Engagement und aktiver Teilnahme. Allerdings haben diese Mehrwerte ihren Preis, denn nur bei einem entsprechenden Engagement und einer guten Disziplin bzw. Selbstregulationskompetenzen werden die potenziellen Mehrwerte buchstäblich erarbeitet.

In der Sitzung wird ein Flipped-Classroom-Konzept für die Vorlesungen im Arbeitsbereich Bewegung und Training vorgestellt. Die Angebote umfassen neben Vorlesungsaufzeichnungen Aufgaben und Tests, ein Glossar, Vorlesungsfolien sowie kleine Lernspiele. Zusätzlich wurden seit dem Shutdown infolge der Corona-Pandemie Chat-, Aufgaben im Rahmen von Abstimmungssystemen (ARSNova) und interaktive Online-Meetings angeboten.

Die Evaluationsergebnisse zeigen durchgängig, dass das Angebot polarisiert. Während eine Gruppe von Studierenden die Vielfalt des Angebots und das didaktische Format lobt, bewertet die andere Gruppe das Konzept – insbesondere aufgrund des vermeintlich erhöhten Aufwandes – kritisch und wünscht sich die „gute alte Vorlesung“ zurück.

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60 min

Meeting-ID: 859 5956 2148

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Prof. Dr. Andre Seyfarth

Professor für Sportwissenschaft am Institut für Sportwissenschaft im Arbeitsbereich Sportbiomechanik an der Technischen Universität Darmstadt

Prof. Dr. Josef Wiemeyer

Professor für Sportwissenschaft am Institut für Sportwissenschaft im Arbeitsbereich Bewegung, Training und Sportinformatik an der Technischen Universität Darmstadt

Prof.’in Dr. Petra Grell

Professorin für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik an der Technischen Universität Darmstadt

Diversitätsorientierte Medienbildung im „Corona-Semester“

Eine diversitätsorientierte Medienbildung ist in der digitalen und heterogenen Wirklichkeit, in der wir leben, konstitutiver Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Sowohl Digitalisierung als auch Vielfalt sind glokal – also sowohl global als auch lokal – zwei ‚Megatrends‘, die in der Lehre jedoch nach wie vor unzureichende Berücksichtigung finden und dadurch häufig zu Überforderungstendenzen, Ignoranz und Abwehrmechanismen beim Fachpersonal führen. Gerade das Edukationspotenzial von Erklärvideos in Schule und Hochschule wird oft unterschätzt. Obwohl Videos und Videoportale bereits Teil informeller Lehr-Lernprozesse von Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen sind und zum Alltag der Lernenden gehören, betrachten Lehrende diese zuweilen nach wie vor mit Skepsis...

Im Rahmen des Fachvortrags von Derman Aygün und Florian Cristóbal Klenk wird am Beispiel des BMFSJ-Projekts „Diversity goes Digital“ das Bildungspotenzial im Zuge der Erstellung von Erklärvideos im Kontext einer diversitätsorientierten Hochschullehre ausgelotet. Hierzu wird das Projektkonzept vorgestellt sowie die von Studierenden erstellten Erklärvideos zu den Differenzlinien Heteronormativität (Fokus auf LGBTIQ*), Rassismus, Behinderung, soziale Herkunft und Intersektionalität/Mehrfachdiskriminierung gezeigt und anknüpfend an diese differenzspezifische Impulse für die Entwicklung einer Diversitykompetenz gesetzt. Auf diese Weise soll verdeutlicht werden, dass Diversität und Digitalisierung nicht als für sich geschlossene relevante Themen zu betrachten sind, sondern in ihrer Interdependenz, wodurch die Vielfalt an Lebensweisen durch „Neue Medien“ sichtbar gemacht werden kann. Während des Vortrags werden nicht nur Impulse für eine diversitätsorientierte Lehre gegeben, sondern auch Einblicke in die Prozesse der Videoerstellung gewährt, um den Überforderungstendenzen – sei es bezogen auf die Umsetzung digitaler Lernformate oder dem Umgang mit Diversität – entgegenzuwirken.

Ggf. Literatur zur Vorbereitung: Findeisen, S.; Horn, S.; Seifried, J. (2019): „Lernen durch Videos – Empirische Befunde zur Gestaltung von Erklärvideos“. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie Und Praxis Der Medienbildung 2019 (Occasional Papers), S. 16-36. Online verfügbar unter https://www.medienpaed.com/article/view/691 (letzter Zugriff: 20.8.2020).

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60 min

Meeting-ID: 853 2806 8941

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Derman Aygün

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt, Arbeitsbereich Praxislabor

Florian Cristóbal Klenk

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt, Arbeitsbereich Praxislabor

Naturwissenschaftlichen Unterricht digital gestalten

Das Smartphone als Messinstrument verwenden? Experimentieranleitungen mit Versuchsskizzen digital am PC erstellen? Experimente und naturwissenschaftliche Erklärungen als Video, Podcast oder Stop-Motion-Animation dokumentieren? Versuchsergebnisse mit Tabellenkalkulation auswerten? Es gibt inzwischen zahlreiche Möglichkeiten, naturwissenschaftlichen Unterricht mit digitalen Elementen zu gestalten. Der Tagungsbeitrag stellt die oben genannten Möglichkeiten, neue Medien speziell in den naturwissenschaftlichen Unterricht (Biologie, Chemie, Physik) zu integrieren, vor. Der Beitrag legt dabei den Schwerpunkt auf die praktische Umsetzung der Unterrichtsideen, d. h. ausgehend von einem Beispiel wird erläutert, welche konkreten Aspekte bei der Umsetzung von Bedeutung sind (z. B. Software, Zeitaufwand).

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90 min

Meeting-ID: 849 8246 2044

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Jana Tampe

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Didaktik der Physik an der Technischen Universität Darmstadt

Die Plattform Mahara kennenlernen

Mahara ist eine persönliche Lernumgebung (engl.: Personal Learning Environment, PLE) mit Verbindung zur Lernplattform Moodle. In diesem Workshop sollen die grundlegenden Möglichkeiten der Nutzung von Mahara für Lerngruppen beleuchtet werden. Wie funktioniert Mahara überhaupt? Wie erstelle ich eine Gruppe? Was sind die Vorteile einer solchen Gruppe? Wie erstelle ich Ansichten (Portfolios) und wie nutze ich diese für Organisation und Arbeitsaufträge? Damit eignet sich der Workshop besonders für Mahara-Neulinge, könnte aber auch für erfahrenere Nutzer_innen interessante Einblicke liefern. Während des Workshops soll gleichzeitig in Mahara umgesetzt werden, was gerade vorgestellt wurde.   Hier geht’s zum Beitrag.    

90 min

Meeting-ID: 873 1795 0904

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte

Patrick Sekyra

Mitarbeiter am Zentrum für Lehrerbildung an der Technischen Universität Darmstadt

Challenge accepted – Internet-Challenges aus naturwissensschaftsdidaktischer Perspektive

Internet-Challenges sind ein Bestandteil einer aktuellen digitalen Kultur [1]. Aus naturwissenschaftsdidaktischer Perspektive sind zunächst die Challenges interessant, bei denen Substanzen mit Mund, Augen, Nase oder der Haut in Kontakt kommen. Die Eigenschaften und Wirkungen der eingesetzten Substanz auf den Körper können Anknüpfungspunkte an den Biologie- und Chemieunterricht bieten [2,3].

Sollten Internet-Challenges Bestandteil eines naturwissenschaftlichen Unterrichts sein? Inwiefern bieten diese die Möglichkeit, gesundheitsfördernde und medienpädagogische Aspekte in den Biologie- und Chemieunterricht integrieren? Diesen und weiteren Fragen wird sich innerhalb eines Kurzvortrages und einer anschließenden Diskussionsrunde (max. 15 TN) gewidmet.

[1] Schlaile, M.P.; Knausberg, T.; Mueller, M. & Zeman, J. (2018): “Viral ice buckets: A memetic perspective on the ALS Ice Bucket Challenge’s diffusion”. Cognitive Systems Research, (52), S. 947– 969. DOI: 10.1016/j.cogsys.2018.09.012.

[2] Prechtl, M. (2020): „Lehrkräfte sollten sie kennen: Internet‐Challenges“. Chemie in unserer Zeit (54), S. 56-62. DOI: 10.1002/ciuz.201900877.

[3] Werthmüller, J. (2020): “Internet Challenges from a Health Education Perspective”. New Perspectives in Science Education - Conference Proceedings 2020. DOI 10.26352/E319_2384-9509, zugehöriger Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=vJPAo0h6B8Q (letzter Zugriff: 20.8.2020).

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90 min

Meeting-ID: 898 5112 1719

Studierende, Lehrende, Dozierende, Interessierte (max. 15 TN)

Julia Werthmüller

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Fachdidaktik der Chemie an der Technischen Universität Darmstadt

AKTIV WERDEN

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GALERIE

Rückblicke auf die Konferenz 2019 “Digital phänomenal – Perspektiven in der Lehrer_innenbildung”